T(h)ank Jesus

Du brauchst neuen Kraftstoff?

Dann bist du hier genau richtig! Hier findest du jeden Tag eine neue, spannende Andacht, die dich in deinem Alltag begleiten soll. Es geht um die wirklich wichtigen Dinge im Leben und wie du zusammen mit Gott mit ihnen umgehen kannst. 
Schau doch immer mal wieder vorbei und lass dich in deinem Leben von Jesus begleiten.

“Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.”

Matthäusevangelium 7 Vers 1

Bist du auch manchmal schnell dabei über andere zu richten? Du siehst was bei anderen falsch läuft und hast eine klare Meinung dazu. Urteil: Schuldig!

Es gab in meinem Leben eine Zeit, da war ich ein Meister darin. Da habe ich viel darüber geredet was bei anderen schief läuft und habe das Verhalten anderer zutiefst verurteilt. Es ist falsch zu lügen, zu lästern, lieblos zu sein oder zu stehlen….da habe ich doch Recht oder? Was ist denn falsch daran, wenn ich dieses Verhalten verurteile und andere schuldig spreche?

Nun, die Frage ist, ob ich immer alles im Blick habe. Weiß ich genau warum eine andere Person dies oder jenes tut? Kann ich sehen was im Herzen der anderen Person vor sich geht? Nein das kann ich nicht. Und genau deshalb sagt Jesus, dass wir andere nicht richten sollen. Wir sind immer so schnell dabei zu verurteilen. Aber ganz ehrlich – habe ich das Recht dazu? Darf ich Richter über andere sein?

Der Einzige, der Richter über uns sein darf ist Gott! Er ist der Einzige, der alles weiß und jeden ganz genau kennt. Und Gott ist barmherzig und verurteilt uns nicht wenn wir Fehler machen, sondern lädt uns ein, damit zu ihm zu kommen. Das möchte ich immer vor Augen haben und aufhören mit dem Finger auf andere zu zeigen. Du kennst vielleicht den Spruch: “Wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte dabei nicht vergessen, dass dabei drei Finger seiner Hand auf ihn selbst gerichtet sind.”

Mein Vater sagte immer: “Wenn du nichts gutes über Andere zu sagen hast, dann schweige.” und “Würdest du das, was du jetzt sagst auch in der Gegenwart des Anderen sagen?”

Das ist eine gute Richtlinie für mein Leben geworden. Und wenn Jesus so liebevoll ist, dass er jedem vergibt der zu ihm kommt, dann habe ich kein Recht immer auf das zu schauen was falsch ist bei den Anderen.